Es werden Trainer/innen für Gewaltprävention benötigt, die in Schulen, Kindergärten etc., Trainings nach dem Konzept der AG em-jug durchführen. Lassen Sie sich in unseren Qualifizierungen zur Trainer/in für Gewaltprävention fortbilden. Sie haben Fragen, melden Sie sich (Kontakt zur Projektleitung siehe Menüleiste links unten)!
 
Die Trainings der AG em-jug für Gewaltprävention wurden mit Unterstützung von Dr. Dennis Hövel von der Universität zu Köln nach den Kriterien für die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Präventionstrainings überarbeitet und am Beispiel von den Mut tut gut -Trainings evaluiert und die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit wissenschaftlich nachgewiesen.
Nur dieses überarbeitete Training Mut tut gut für 5 bis 10 Jährige  ist seit dem 1.9.2017 gültig als Angebot der AG em-jug.
Nur diese überarbeiteten Trainings "Soziales Lernen" für 11 bis 14Jährige,  Selbstsicherheitstrainings für Mädchen und Frauen ab 14 Jahren und Konflikttrainings für Jungs ab 14 Jahren sind ab dem 1.9.2018 gültig als Angebot der AG em-jug.
Achtung durch den neuen Lehrplan und Ustd. sind die Gebühren ab den 1.9.2018 gestiegen.
 
Hochschulzertifizierung
Die Arbeitsgemeinschaft Emanzipatorische Jugendarbeit hat in Zusammenarbeit mit der Steinbeis Business Academy(SBA), einem Institutsverbund der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) die Hochschulzertifizierung  für ihre Qualifizierungen zur Durchführung von Gewaltprävention erreicht. Studenten können Credit-Points bei der Teilnahme an den Qualifizierungen erhalten. Weitere Informationen unter Qualifizierungen/Bedingungen.

Landespreis für Innere Sicherheit
Der Minister für Inneres und Kommunales von NRW hat uns den "Landespreis für Innere Sicherheit" überreicht
. Für diesen Landespreis (früher Landespräventionspreis) wurde ein Film über unsere Arbeit gedreht. Die Projektleitung bedankt sich bei allen, die zur Arbeitsgemeinschaft Emanzipatorische Jugendarbeit gehören, für ihre Arbeit, für ihr Engagement und für ihre Treue zu uns.
 
Leitbild 
Die Emanzipatorische Jugendarbeit basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz. Einerseits sollen  Präventionstrainings die Kinder und Jugendliche in die Lage versetzen, weder Opfer noch Täter zu werden. Andererseits sollen Eltern und Personal durch Seminare sowie Qualifizierungen befähigt werden, durch Vorbild, konsequente Intervention und durch Trainings Kindern und Jugendlichen Normen und Werte zu vermitteln. Diese Normen- und Wertevermittlung soll zu einem sozialen und gewaltfreien Zusammenleben führen. 
 
Kooperation und Netzwerk
Die Arbeitsgemeinschaft wird in Kooperation durch die Projektleitung geführt :
  • für die Bildung Monika Müller (Amt für Schule und Bildung des Oberbergischen Kreises), 
  • für die Polizei Freddy Müller (Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis) und
  • für den Sport Gerd Scheibe  (Polizeisportverein Wuppertal, Polizeisportbildungsstätte NRW). 

Zur Arbeitsgemeinschaft gehören kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Sport, Justiz, Gleichstellung, Jugendarbeit, Schule und Erziehung, die in regionalen und überregionalen Netzwerken organisiert sind. Mit dem Abschluss des Frühjahr/Sommersemester  sind 2353 Personen nach dem Konzept der Arbeitsgemeinschaft Emanzipatorischen Jugendarbeit qualifiziert.

Jedes Jahr wird ein überregionales Netzwerktreffen für alle, die bei em-jug mitwirken, als Weiterbildung durchgeführt (siehe unter Intern).

Die Bilder auf den www.em-jug.de - Seiten wurden in den Trainings und Qualifizierungen aufgenommen. Die beiden Filme wurden in Zusammenhang bzw. in Zusammenarbeit mit dem Ministerium Inneres und Kommunales von NRW erstellt .

Aktualisiertes Konzept zum downloaden hier.

 

Angebote für Eltern

Angebote für Eltern:

Elterninformationen zu „Mut tut gut-Trainings“ werden grundsätzlich zur Unterstützung der Gewaltpräventions-Trainings durchgeführt. Informationen zu den Jugendtrainings orientieren sich am jeweiligen Bedarf. Zusätzlich können Elternseminare gebucht werden.

Angebote für das Personal, die Qualifizierungen:

Ziel ist die effiziente, kompetente und adäquate Durchführung von Gewaltprävention. Qualifizierungen können einzeln oder auch von Studierenden als Zertifikatslehrgang/Minor zusammen gebucht werden. Bis Mitte 2015 wurden in 150 Qualifizierungen 2130 Personen qualifiziert.

Für die Qualifizierungen zur Durchführung von Gewaltprävention in der Primärprävention (Mut tut gut, Soziales Lernen, Selbstsicherheitstraining für Mädchen und Frauen, Konflikttrainings für Jungs, s.o.) wird keine spezielle Vorbildung vorausgesetzt, da alle Inhalte und Methoden, das Curriulum, sämtlich Übungen, pädagogische, kriminalistische und sportliche Grundlagen zur Durchführung der Trainings in diesen Qualifizierungen zur Gewaltprävention unterrichtet werden.

In den Qualifizierungen zur Durchführung von Gewaltprävention in der Sekundärprävention (2.3) wird hingegen eine pädagogische, polizeiliche oder sportliche Ausbildung, Vorbildung, Studium oder Berufserfahrung vorausgesetzt.

Zielgruppen für die Qualifizierungen sind all diejenigen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten (werden). Schwerpunktmäßig nimmt Personal aus den Bereichen Schule, Kinder-/Jugendarbeit, Übungsleiter/-innen, Mitarbeiter/-innen der Polizei u.a. sowie Studierende teil.

Entwicklung eines Trainings und der Qualifizierung zur Gewaltprävention

Entwicklung eines Trainings und der Qualifizierung zur Gewaltprävention

Der Anlass und Beginn der Entwicklung eines neuen Angebotes der Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche sind gehäufte Anfragen aus unterschiedlichen Einrichtungen, von Eltern, aus den Bereichen Bildung, Polizei und Sport. Beispiel: Entwicklung des Angebotes zum „Sozialen Lernen“

  1. Es gibt mehrere Nachfragen nach einem Angebot, einem Training für Gewaltprävention zu einer Zielgruppe und einem Ziel, z.B.: Soziales Lernen. 
  2. Gründung einer kleinen Arbeitsgemeinschaft mit Teilnehmenden aus unterschiedlichsten Berufen wie Pädagoginnen, Übungsleiterinnen, Kampfsportler, Polizeibeamte, Lehrkräfte, Traumatologen, Erziehern, Erwachsenenbilderinnen, Eltern, der AG em-jug zur Entwicklung eines neuen Angebotes (Zielgruppen, Ziele, Didaktik, Methodik, Curriculum, Kalkulation, etc.)
  3. 1 Pilotphase: Erste neue Gewaltpräventionstrainings werden in den Einrichtungen durchgeführt, aus denen die Teilnehmenden der kleinen AG kommen. 
  4. 2. Pilotphase: Ca. 25 Trainer/innen mit päd. Vorbildung und Erfahrung in den Trainings zur Gewaltprävention der AG em-jug werden qualifiziert und führen ca. ein Jahr lang die neuen Trainings in allen Schulformen und unterschiedlichen Schuljahren  durch. Die Trainings werden durch die Trainer/innen evaluiert. Die Evaluationsergebnisse werden zusammengetragen und ausgewertet. Mit den Ergebnissen wird das  Curriculum überarbeitet. 
  5. 3. Pilotphase: Es werden weitere Trainer/innen der AG em-jug nach dem überarbeiteten Curriculum qualifiziert, insgesamt ca. 50 Personen. Eine Nachfrage nach solchen Trainings kann mit dieser Anzahl von Trainer/innen flächendeckend gedeckt werden. Neben einzelnen Trainings können damit Stufenprojekte verwirklicht werden. 
  6. 4. Pilotphase: Die ersten Stufenprojekte werden durchgeführt und evaluiert, gegebenfalls überarbeitet..
  7. Abschluss der Entwicklung eines Trainings und Veröffentlichung des Angebotes in der Presse, im Programmheft und auf unserer Internetseite www.em-jug.de
  8. Die Trainings werden mit den bekannten Trainer/innen zu den einzelnen Lernschritten hinsichtlich der Ziele, Inhalte und Methoden altersgerecht ausgewertet, sowie zum Abschluss des Trainings zur Überprüfung des Lernerfolges. Es werden Reflexionsgespräche mit der teilnehmenden Lehrkraft, Schulsozialarbeiter/in, etc. und anlassbezogen mit der Schulleitung geführt. Die Rückmeldungen erhalten die Projektleitung/Qualitätsmanagement der AG em-jug über die Trainer/innen. Es liegen Bachelor-Abschlussarbeiten zu den unterschiedlichen Trainings vor. Evaluierungen in Zusammenarbeit mit Universitäten wurden und werden hinsichtlich Wirksamkeit und Nachhaltigkeit durchgeführt. 

Die Qualifizierungen zur Durchführung von Gewaltprävention sind nach dem gleichen Ablauf von der Projektleitung für die Bildung mit Unterstützung der Projektleitung für die Polizei, den Leitungen der Qualifizierungen und dem Fachpersonal konzeptioniert. In den ersten Workshops wird das Curriculum Thema für Thema, Übung für Übung, Baustein für Baustein vermittelt. 

Danach werden die pädagogischen, sportlichen und kriminalistischen Grundlagen unterrichtet.  Die Qualifizierungen zur Gewaltprävention der AG em-jug werden nach festgelegten und regelmäßig aktualisierten Qualitätsstandards durchgeführt. Jede Qualifizierung wird selbst evaluiert hinsichtlich der Inhalte, Methodik, Didaktik, Rhetorik, Kompetenz etc. und werden fortlaufend dem Kooperationspartner Steinbeis Business Academy der Steinbeis-Hochschule Berlin vorgelegt. Die Evaluierungen dienen der Aktualisierung und Weiterentwicklung der Angebote zur Gewaltprävention der AG em-jug.de. Die Qualifizierungen wurden durch die Steinbeis Business Academy der Steinbeis-Hochschule Berlin geprüft und hochschulzertifiziert.

Ausschnitt aus der chronologischen Entwicklung:

Trainings für Kinder

1. Mut tut gut – Präventionstraining für Kinder; Vorschul- und Grundschulprogramm (5 bis 10 Jahre)

1990 Beginn der Entwicklung: Ziele, Didaktik, Methodik, Qualitätsstandards und Pilotphasen 

2005 Beginn mit Stufenprojekten (Kinder eines oder zweier Jahrgänge)

2006 1. Oberbergisches Schulprojekt (alle Kinder) Grundschule Drabenderhöhe Wiehl

2009 NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf besucht ein Schulprojekt und lobt das Konzept  „Mut tut gut“ im Oberbergischen Kreis als ein vorbildliches Programm zur Gewaltprävention

2014 Beginn Evaluation der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Trainings durch die Uni Köln

2. Soziales Lernen für 5. bis 7. Schuljahr von 11 bis 14 Jahre

2011 Beginn der Entwicklung: Ziele, Didaktik, Methodik und Qualitätsstandards zum Sozialem Lernen

2012 2 Pilotphasen zum Sozialen Lernen in unterschiedlichen Schulformen inkl. selbst durchgeführter Evaluation

2014 Beginn Stufenprojekte Soziales Lernen 

Entwicklung: Trainings für Jugendliche

3. Selbstsicherheitstrainings für Frauen und Mädchen ab ca. 14 Jahre

1988  Beginn der Entwicklung: Ziele, Didaktik, Methodik, Qualitätsstandards und Pilotphasen

1995  Kooperation zwischen Bildung, Polizei und Polizeisportvereinen NRW/D

1996  Flächendeckendes Angebot im Oberbergischen Kreis

1997  NRW-Konzept für die Polizei NRW

2002 Evaluation der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Trainings mit der Uni Dortmund

2003 Vorstellung auf dem Bundeskongress WEISSER RING als eines von drei bundesweit  empfohlenen Projekten zur Gewaltprävention

4. Konflikttrainings für Jungen ab ca. 14 Jahre

1999  Beginn der Entwicklung: Ziele, Didaktik, Methodik, Qualitätsstandards und Pilotphasen

2002  NRW-Konzept für die Polizei NRW

2003 Vorstellung auf dem Bundeskongress WEISSER RING als eines von drei bundesweit empfohlenen Projekten zur Gewaltprävention

5. Anti-Gewalt-Trainings für Schüler

2005 Beginn der Entwicklung: Ziele, Didaktik, Methodik

2010 Festlegung neue Didaktik und Methodik, Qualitätsstandards

Entwicklung: Elterninformationen und Seminare

1990 Beginn der Elterninformationen als integraler Bestandteil des „Mut tut gut“-Programms

2006   Beginn der Elternseminare, Umsetzung von Gewaltprävention im erzieherschen Alltag 

Entwicklung für Personal: Qualifizierung zur Primärprävention

1995 Beginn der Qualifizierung zur Durchführung von „Selbstsicherheittrainings für Mädchen/Frauen“ 

2000 Beginn der Qualifizierung für die Durchführung von „Konflikttrainings für Jungs“

2001 Beginn der Qualifizierung zur Durchführung von „Mut tut gut“-Prävention für Kinder 2015 Beginn der Qualifizierung zur Durchführung von „Soziales Lernen“ für 5. bis 7. Schuljahr

Entwicklung für Personal: Qualifizierung zur Sekundärprävention

2007 Beginn der Entwicklung Qualifizierung Anti-Gewalt-Training für Schüler 2010 Festlegung neues Konzept und Qualitätsstandards

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Einzelveranstaltungen, Seminare, Qualifizierungen und Trainings

werden durchgeführt, wenn die festgelegte Mindestteilnehmerzahl erreicht wird. Falls für Einzelveranstaltungen, Qualifizierungen und Seminare zu wenige Anmeldungen vorliegen, kann nach schriftlicher Einverständniserklärung der Teilnehmenden die Gebühr prozentual erhöht oder die Anzahl der Unterrichtsstunden reduziert werden.

Buchung:

Zu allen Trainings und Qualifizierungen ist Ihre Online-Buchung unter www.em-jug.de erforderlich.

 

Training: Die Buchung von einem Training ist verbindlich und wird per E-Mail bestätigt. Buchungen haben bei Einzeltrainings und Stufenprojekten 3 Monate vor Beginn des geplanten Trainings und bei Schulprojekten 6 Monate vor Beginn des Trainings vorzuliegen. Kurzfristige Buchungen können in Ausnahmefällen und nur nach Absprache entgegen genommen werden. Die VHS Oberberg bzw. die AG em-jug benachrichtigt Sie, wenn das Training nicht stattfinden kann oder eine Änderung eintritt. Ihre Daten dienen internen statistischen Auswertungen und werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz gespeichert.

 

Qualifizierungen: Buchungen für die Qualifizierungen können bis zum Beginn der Qualifizierung erfolgen. Die Buchung ist verbindlich und wird bestätigt. Das Amt für Schule und Bildung bzw. die AG em-jug benachrichtigt Sie, wenn die Qualifizierung belegt ist, nicht stattfindet oder eine Änderung eintritt. Ihre Daten dienen internen statistischen Auswertungen und werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz gespeichert.

Zahlung und Fälligkeit:

Mit Ihrer Buchung eines Trainings oder einer Qualifizierung verpflichten Sie sich zur Zahlung der angegebenen Gebühren, auch wenn Sie die Qualifizierung oder das Training nicht oder nur teilweise besuchen.

 

Die Gebühren zahlen Sie durch Bankeinzugsverfahren (SEPA-Lastschriftverfahren) oder Sie überweisen nach Rechnungseingang.

Beim Sepa-Lastschriftverfahren wird die Gebühr gemäß den Teilnahmebedingungen der VHS Oberberg/Amt für Schule und Bildung 4 Wochen nach Veranstaltungsbeginn fällig und am darauffolgenden 01. oder 15. des Monats abgebucht. Sofern der Abbuchungstermin auf einen Feiertag fällt, erfolgt die Belastung am ersten folgenden Bankarbeitstag.

 

Als Teilnehmende an einer Qualifizierung wird durch ein sogenanntes Rahmenmandat (SEPA-Lastschriftmandat) die VHS Oberberg / Amt für Schule und Bildung ermächtigt, fällige Gebühren einzuziehen und die Bank gleichzeitig beauftragt, den Betrag auf dem Konto zu belasten. Das SEPA-Lastschriftmandat gilt für den jeweiligen Teilnehmenden und hat eine Geltungsdauer von 36 Monaten. Bei zwischen zeitlich zusätzlichen Qualifizierungsbuchungen verlängert sich das Lastschriftmandat. Jeder Teilnehmende erhält von der VHS Oberberg, Amt für Schule und Bildung eine individuelle Mandatsreferenznummer.

 

Wenn Teilnehmende das Lastschriftverfahren nicht länger nutzen möchte, kann er das SEPA-Lastschriftmandat jederzeit widerrufen! Innerhalb von 8 Wochen nach Abbuchung kann ferner die Erstattung verlangt werden und innerhalb von 13 Monaten eine Rücklastschrift veranlasst werden.

 

Ratenzahlung:

Wenden Sie sich bitte an die Verwaltungsleitung der VHS Oberberg, Amt für Schule und Bildung, wenn Sie von unserem Angebot, in Raten zu zahlen, Gebrauch machen möchten.

 

Abmeldungen:

Kostenfreie Abmeldungen können nur bis 14 Werktage vor Kursbeginn, schriftlich oder telefonisch ohne Angabe von Gründen in der Zentrale der

 

VHS Oberberg,

Amt für Schule und Bildung

z.H. Monika Müller

Mühlenbergweg 3,

51645 Gummersbach

Telefon 02261 819026

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

vorgenommen werden.

Nach dieser 14-Tage-Frist muss grundsätzlich die Gebühr bezahlt werden! Bei einer späteren Abmeldung ist grundsätzlich die volle Gebühr zu entrichten.

 

Spätere Abmeldungen mit dem Ziel der Gebührenreduzierung oder des Gebührenerlasses sind schriftlich an die Zentrale der VHS Oberberg/Amt für Schule und Bildung z.H. von Monika Müller zu richten.

 

In Ausnahmefällen kann bei vorliegen schwerwiegender Gründe die Gebühr bis auf einen Verwaltungskostenbeitrag von mindestens 10,00 EUR erlassen werden. Die bereits besuchten Termine eines Kurses müssen in jedem Fall bezahlt werden.

 

 

Hausordnung, Haftung:

Als Teilnehmende von Qualifizierungen und Trainings sind Sie Gast in den jeweiligen Räumen. Halten Sie sich bitte deswegen an die dort geltende Hausordnung.

 

Die VHS Oberberg/Amt für Schule und Bildung übernimmt keine Haftung bei Beschädigungen, Unglücksfällen, Verlusten, Verspätungen.

 

Schadensersatzansprüche:

Schadensersatzansprüche von Teilnehmern gegen die VHS sind ausgeschlossen, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dieser Ausschluss gilt dann nicht, wenn die VHS schuldhaft Rechte der Teilnehmer verletzt, die diesen nach Inhalt und Zweck des Veranstaltungsvertrages gerade zu gewähren sind oder deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Veranstaltungsvertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmer regelmäßig vertrauen (Kardinalpflichten), ferner nicht bei einer schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

 

Teilnahmebescheinigung:

Bei der erfolgreichen Teilnahme an der Qualifizierung wird ein Studienschein ausgestellt. Die einmalige Anfertigung im jeweiligen Semester des Kursbesuchs ist gebührenfrei. Für die spätere Ausstellung von Bescheinigungen o.ä wird eine Gebühr gemäß Gebührensatzung erhoben.

 

 

 

Widerrufsbelehrung:

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail, Telefon) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Art. 246 § 2 i.V.m. § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an die:

 

Volkshochschule Oberberg

Amt für Schule und Bildung

Mühlenbergweg 3

51645 Gummersbach

Telefon 02261 8190-26

Fax: 02261 8190-27

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.vhs-oberberg.de

 

Widerrufsfolgen:

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

 

Besondere Hinweise:

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

 

Die VHS Oberberg bzw. Amt für Schule und Bildung wünscht allen Teilnehmenden viel Freude und Erfolg beim Besuch der Qualifizierungen und der Trainings zur Gewaltprävention und freut sich auf ein Wiedersehen.

 

 

Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

 

An VHS Oberbergischer Kreis

z.H. Monika Müller

Amt für Schule und Bildung

Mühlenbergweg 3

51645 Gummersbach

Telefon: 02261 819026

Fax: 02261 819027

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) der folgende gebuchte Qualifizierung/Training (*)

Angabe Titel, Veranstaltungsort, Termin

______________________________________________________________________________________________

_______________________________________________

gebucht am ___________________

 

Name des Teilnehmenden/Trägers _______________________________________________

Anschrift des Teilnehmenden/Trägers

_______________________________________________

_______________________________________________

_______________________________________________

 

Datum                 Unterschrift des Teilnehmenden (Qualifizierung) oder Leitung des Trägers (Trainings)

(*) Unzutreffendes streichen

 

Informationen zum Führungszeugnis:

 

Jede/r hat ein Recht auf Bildung (Grundgesetz) und deshalb kann für Bildung als solches kein Führungszeugnis als Grundlage für die Teilnahme verlangt werden.

Anders ist es, wenn die Bildung im Weiteren dazu genutzt wird um - wie bei der AG em-jug - mit Kinder und Jugendlichen zu arbeiten. Die AG em-jug empfiehlt den anfragenden Kinder- und Jugendeinrichtungen, sich grundsätzlich von allen die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind oder tätig werden wollen, Führungszeugnisse vorlegen zu lassen.

Die Arbeitsgemeinschaft Emanzipatorische Jugendarbeit ist eine Kooperation zwischen Bildung und Polizei. Als Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an einer Qualifizierung wird kein Führungszeugnis verlangt (s.o.). Die AG em-jug behält sich jedoch vor, im konkreten Einzelfall und bei begründeten Verdachtsfällen eine Überprüfung des Teilnehmers/der Teilnehmerin zu initiieren.

Im eigenen Interesse der zukünftigen Trainerinnen und Trainer empfiehlt die AG em-jug eigeninitiativ ein Führungszeugnis zu beantragen.

https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Inland/FAQ_node.html

 

Das Führungszeugnis (Deutschland, früher polizeiliches Führungszeugnis) ist eine behördliche Bescheinigung über bisher registrierte Vorstrafen einer Person.

 

Was ist ein "erweitertes Führungszeugnis"?

Ein „erweitertes Führungszeugnis“ wird nach § 30 a Abs. 1 BZRG erteilt, wenn dies in gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist, oder wenn das Führungszeugnis für die Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des 8. Buchs Sozialgesetzbuch, eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder eine Tätigkeit benötigt wird, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen.

 

Bei der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen, die das "erweiterte Führungszeugnis" verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG für die Erteilung eines solchen Führungszeugnisses vorliegen. Bei Selbständigen reicht die Bescheinigung der Antrag stellenden Person aus.

 

Von einem regulären Führungszeugnis unterscheidet sich das "erweiterte Führungszeugnis" hinsichtlich seines Inhalts. Im Interesse der Resozialisierung des Verurteilten bestimmt § 32 Abs. 2 BZRG, dass in den dort aufgeführten Fällen im Register eingetragene Entscheidungen nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen werden. Ausgenommen von dieser Privilegierung sind generell Verurteilungen wegen einer Sexualstraftat nach den §§ 174 bis 180 oder § 182 des Strafgesetzbuchs (StGB). Verurteilungen wegen weiterer Sexualdelikte (§§ 180 a, 181 a, 183 bis 184g StGB) oder nach den für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ebenfalls besonders relevanten Straftatbeständen der §§ 171, 225, 232 bis 233 a, 234, 235 oder 236 StGB sind bei Vorliegen einer der Ausnahmen des § 32 Abs. 2 Nr. 3 bis 9 BZRG dagegen nicht in ein Führungszeugnis aufzunehmen, es sei denn, es wird ein „erweitertes Führungszeugnis“ beantragt. In diesem Fall sind Verurteilungen wegen der genannten Straftatbestände ungeachtet der Ausnahmeregelungen des § 32 Abs. 2 BZRG aufzuführen.

 

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