Die Konzeption ist nach den wissenschaftlichen Kriterien für Wirksamkeit und Nachhaltigkeit  von Präventionstrainings und nach dem SKI entwickelt.

Selbstsicherheitstraining für Mädchen Frauen ab 14 Jahre       
Konflikttrainings für Jungs
ab 14 Jahre
Ziel: Mädchen und Frauen lernen im Selbstsicherheitstraining sich besser zu schützen und zu wehren. Dies ermöglicht Ihnen selbstbewusst und selbstsicher aufzutreten - daher der Name “Selbstsicherheitstraining.
Ziel: Das Konflikttraining hat zwei Dimensionen, nämlich Jungen vor einer Viktimisierung (Opferwerdung) zu schützen und Jungen nicht zu Tätern werden zu lassen.

Jugendtraining Teil 1: insgesamt 18 Ustd. verteilt auf drei direkt aufeinanderfolgenden Tagen

Bausteine: Selbstsicherheitstraining für Mädchen (Frauen) orientiert am Tatverlauf
Bausteine: Konflikttrainings für Jungs orientiert am Verlauf einer Beziehung
1.Der Überfall wird geplant: Aufklärung über sexuelle Gewalt, erkennen drohender Gewaltsituationen, Information Täter-Opfer
1.Vom Anfang einer Beziehung........
Ideale und Grenzen einer Beziehung, Gewaltformen in Beziehungen
2.Der Täter sucht ein Opfer: selbstsicheres Auftreten, Geschlechterrollen
2.Selbstbewusstsein, Ursprungsfamilie, Geschlechterrollen
3.Verbaler Angriff: selbstsichere Aussagen, Kommunikationsverhalten
3.Ausdruck von Gefühlen, Kommunikationsverhalten
4.Der Täter greift an: Stressreaktion, Umgang mit Angriffsschock
4.Konfliktbewältigungsstrategien, Deeskalation
5.Körperlicher Angriff: Abwehr- und Selbstverteidigungsstrategien
5.Reaktion auf Grenzsetzung, Alternativen zur Gewalt
6.Nach der Tat: Hilfe, Rechte, Anzeige, Gesetze
möglichst mit Kriminalkommissariat 
Kriminalprävention/Opferschutz 
6. Rechts- und Unrechtsbewusstseins
....bis zum Ende einer Beziehung
möglichst mit Kriminalkommissariat 
Kriminalprävention/Opferschutz 
 
Jugendtraining Teil 2: mindestens 3 Monate Erprobung neuer Verhaltensweisen mit jugendlichen Coach
    aus der Trainingsgruppe
Jugendtraining Teil 3 entweder: 6 Ustd. Reflexion und Intensivierung für Wirksamkeit und
Nachhaltigkeit nach ca. drei Monaten Erprobungsphase als 4. Tag mit einem qualifizierten Trainer/in der AG em-jug.
   oder: nach Fortbildung (inkl. Unterrichtsvorbereitung), 3 Ustd., der Schulsozial-
arbeiter/in, Lehrkraft etc. der Schule führen diese die Unterrichtseinheiten selbst durch, die Verteilung der Unterrichtsstunden ist der Schule überlassen, 2 - 6 Ustd.  (z.B.:  als AG, Blockunterricht, Inhalt in der Klassenfahrt, einzelne Stunden nach dem regulären Unterricht, an einem Samstag etc.)

Methodik: Die Wahl der Methode entscheidet, ob die Inhalte bei Jugendlichen ankommen. Grundsätzlich lernt jede/r einfacher und besser, wenn der Unterricht auch Spaß macht. Aus diesem Grund wechselt der Unterricht zwischen Theorie und Praxis, zwischen Vortrag, Diskussion, praktischen Übungen, Spielen, Arbeitsbögen, Einsatz von Medien. Das pädagogische Rollenspiel ist eine besonders häufig gewählte Methode, da eigene Verhaltensmuster deutlich werden und neue Reaktionen und Verhalten ausprobiert und geübt werden können.

Qualitätsstandards: Die qualifizierten Trainer/innen führen die „Selbstsicherheitstrainings“ und „Konflikttrainings“ der AG em-jug nach festgelegten und regelmäßig aktualisierten Qualitätsstandards durch.

 

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